Über uns

Die Ackerhelden sind ein junges Unternehmen aus Essen, dem Herzen des Ruhrgebiets und wurden Ende des Jahres 2012 von Birger Brock und Tobias Paulert gegründet.

 

Wir denken, dass es an der Zeit ist, die Menschen regional und emotional wieder näher an das heran zu bringen, was sie täglich essen.

 

Deshalb kannst Du bei den Ackerhelden biozertifizierte, mit verschiedenen Gemüsesorten vorbepflanzte Ackerstücke mieten, auf denen Du zwischen Mitte Mai und Ende November frisches Biogemüse ernten, neu säen, pflanzen und mit den eigenen Händen ackern kannst.

 

Aus unserer Sicht geht dieses Konzept zwingend Hand in Hand mit zertifizierter ökologischer Landwirtschaft und ist für uns in Verbindung mit konventionellem Anbau nicht denkbar.

 

Schließlich isst Du nicht nur, was Du erntest, sondern Du arbeitest auf Deinem Acker mit Deinen Händen in der Erde. Fändest Du es dann gut, wenn die mit Pestiziden, Herbiziden und chemisch-synthetischem Dünger getränkt wäre? Na also...

 

Deshalb bieten wir ausschließlich Flächen an, die nach den Richtlinien der Anbauverbände Bioland, Demeter oder Naturland bewirtschaftet werden und entsprechend zertifiziert sind. Das bedeutet: keine giftigen Pestizide und Herbizide sowie keine chemisch-synthetischen Dünger.

 

Die Ackerhelden sind übrigens der einzige Selbsternte-Anbieter, der bundesweit echt bio bietet!

 

Das in aller Kürze. Wenn Du noch mehr über uns wissen möchtest, lies einfach weiter.

Wir ackern selbst

Revier, Ruhrpott, Kohlenpott... das waren und sind die Synonyme für das, womit die Heimat der Ackerhelden immer noch häufig verbunden wird. Aber das Gesicht der Region hat sich verändert. Essens Stadtgebiet hat einen der größten Grünflächenanteile aller deutschen Großstädte. Kohle und Stahl sind nicht komplett verschwunden, aber mittlerweile muss man schon ein wenig suchen, um die Spuren der Vergangenheit zu finden.

 

Etwas anderes ist über die Jahre ebenfalls ein wenig in Vergessenheit geraten: auch im Ruhrgebiet gibt es eine weit zurückreichende Kultur der Selbstversorgung. Während der Hochphase des Kohleabbaus hatten viele der Bergmannsfamilien einen eigenen Gemüsegarten. Mitten in der Stadt, hinter ihren Häusern in den Bergmannskolonien.

 

Man wusste: selbstgemacht schmeckt immer noch am besten - und macht Spaß. Das finden wir auch. Deshalb denken wir schon seit vielen Jahren über alternative Versorgungskonzepte nach und setzen sie auch um.

 

Gesät wurde diese Leidenschaft schon, als wir noch gemeinsam die Schulbank drückten. Birgers Vater war engagierter Biolehrer und betrieb an unserer Schule den Schulgarten, in dem wir viele Stunden mit den Händen in der Erde verbrachten. Das hat uns nachhaltig geprägt. 

 

Tobias baut seit mehreren Jahren in großem Stil Gemüse, Obst und Kräuter in seinem Dachgarten an und hat dabei bereits beachtliche Erfolge mit alten Tomatensorten und exotischen Gewächsen erzielt. Birger war viele Jahre lang selbst Mieter eines Bio-Gemüseackers bei einem Bioland-Betrieb vor Ort und kam so zum ersten Mal mit dem Konzept der Gemüseselbsternte in Berührung.

Selbsternte mit den Ackerhelden

Die Idee der Selbsternte stammt ursprünglich aus Österreich und ist bereits gute zwanzig Jahre alt. Kurz vor der Jahrtausendwende schwappte die Welle dann nach Deutschland, wo 1999 in Kassel und München die ersten Selbsternteprojekte umgesetzt wurden.

 

Seitdem gibt es auf lokaler Ebene eine wachsende Anzahl von Betrieben, die Selbsternte auf Basis der Richtlinien der ökologischen Anbauverbände Bioland, Demeter oder Naturland anbieten. Was bisher fehlte, war ein Anbieter, der diesen Qualitätsanspruch auf überregionaler Ebene bundesweit erfüllt. Das tun jetzt die Ackerhelden.

 

Wir möchten dem Konzept der Selbsternte einen neuen Anstrich geben, es näher an die Menschen heran tragen und es auf diese Weise mehr Menschen zugänglich machen, denn wir finden die Idee heute aktueller und wichtiger als je zuvor.

 

Die massiven Skandale um unsere Lebensmittelsicherheit und die rasante Verdrängung ursprünglicher, naturbelassener Lebensmittel aus unserem täglichen Speiseplan durch industriell gefertigte oder stark bearbeitete Nahrung fordern dringend dazu auf, sich wieder mehr mit dem auseinander zu setzen, was man isst.

 

In diesem Sinne: Supermarkt kann jeder - echte Helden ackern selbst!